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Dienstag, 20. Mai 2003
Dantons Tod
Drama von Georg Büchner
Das Hessische Landestheater Marburg
Im Paris des Jahres 1794 herrschen Hunger und Terror. Gedrängt vom darbenden
Volk, kündigt Robespierre im Jakobinerklub weitere Hinrichtungen von Bürgern
an, die es sich wohl ergehen lassen. Danton fordert Robespierre auf, das Töten
zu beenden, worauf er und seine Freunde vor das Revolutionstribunal gebracht
werden - beschuldigt, mit den Girondisten konspiriert und damit Hochverrat begangen
zu haben. Danton, des Lebens überdrüssig, nimmt seine Verhaftung widerstandslos
hin, denn er fürchtet keine Verurteilung. Vor dem Tribunal weist er die Beschuldigungen
zurück und rühmt sich seiner Verdienste für die Revolution und erntet damit
Hochrufe aus der Zuhörerschaft. Bald darauf jedoch wendet sich die Stimmung
des Volkes gegen ihn, Danton wird mit den anderen Verhafteten zum Tode verurteilt
...
Georg Büchner (1813-1837) schrieb mit Dantons Tod sein erstes Bühnenwerk, das
zu einem der meistgespielten Stücke des Welttheaters werden sollte (Uraufführung
1902 in Berlin). Während des Schreibens machte er sein Medizinexamen und - mit
der von ihm gegründeten Darmstädter Sektion, der "Gesellschaft der Menschenrechte"
- bereitete er die Revolution vor.
Zuletzt geändert am: 21.08.2002
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