Kultur
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![]() Hermann
Löns Mitteilungen
des Verbandes der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich e.
V. Geschäftsstelle:
Hermann-Löns-Straße 8, 29664
Walsrode, Tel. 05161/977 197 Allgemeiner Teil Einladung zur Hermann-Löns-Woche 2002Die traditionelle Löns-Woche findet immer
in
der Woche des Geburtstages (29. August) des Dichters statt - das ist somit
der
26. August bis 15.00 Uhr, Jahreshauptversammlung; 16.00 Uhr, Bücherbörse 19.30 Uhr, Löns-Abend Sonntag, 1. September 2002, Löns-Grab 15.00 Uhr, Feierstunde mit Festredner Hermann Wiedenroth Weitere Informationen mit offizieller Einladung zur Jahreshaupt-versammlung werden in Heft 2/2002 abgedruckt. Die Veranstaltungen des Löns-Kreises Lüneburger Heide finden Sie auf Seite 18 unter der Rubrik „Aus den Löns-Kreisen“. Ein separat gedrucktes Jahresprogramm, wie Sie es bisher gewohnt waren, gibt es leider nicht mehr, da die Stadt Walsrode die Texterfassung nicht mehr vornimmt. Ihre Monika Seidel, 1. Vorsitzende Walsrode, die „Hermann-Löns-Stadt“ Der Rat der Stadt Walsrode hat in seiner Sitzung
am
20.12.2001 mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen, daß Walsrode den
Beinamen „Hermann-Löns-Stadt“ tragen soll. Claus Wiltzer, der im
letzten Jahr
zur Feierstunde als damaliger Walsroder 1. stellv. Bürgermeister den Bruch
am
Löns-Grab niederlegte, ist nunmehr Fraktionsvorsitzender der SPD. In der
Sitzung erklärte er: „Wir waren immer und sind auch weiterhin der
Meinung, daß
Hermann Löns zu Walsrode gehört. Es hat nie Änderungen in diesem
Zusammenhang
gegeben.“ Ich freue mich sehr über das Abstimmungsergebnis.
Walsrode kann stolz darauf sein, den Beinamen
„Hermann-Löns-Stadt“ zu tragen.
Immerhin befinden sich hier bedeutende Sehenswürdigkeiten: das Löns-Grab und
Denkmal im Tietlinger Wacholderhain, das Löns-Zimmer im Heidemuseum Walsrode
und die Jagdhütte im Westenholzer Bruch. Es fehlt eigentlich noch eine
Löns-Skulptur ... Monika Seidel Löns-Schilderungen über den Raum WalsrodeLöns hat viele Schilderungen über den Raum Walsrode geschrieben. Dazu zählen „Der Märchenwald“ (Westenholz), „Der Bornbusch“ (Groß Eilstorf), „Ein Heidedorf“ (Stellichte), „Der Wald der großen Vögel“ (Ahlden) usw. Da sich Walsrode wieder Hermann-Löns-Stadt nennen kann, hat die Redaktion dieses zum Anlaß genommen, in loser Reihenfolge der Dichter mit seinen Schilderungen zu Wort kommen zu lassen. Wir beginnen mit folgendem im „Hannoverschen Anzeiger“ am 28.12.1898 erschienenen Text: Die Stadt Walsrode„Grütt in‘n Kopp, Forß
in’n arm,
Denn steit de Mann nech tou
verdarb’n.“ Haide-Sprüchwort. Die Rückfahrt von Visselhövede nach Walsrode war prächtig; der Mond übergoß die Landschaft mit klarem Lichte, und da ich allein in dem Nichtrauchercoupee war, so konnte ich es mir recht bequem machen und ungestört den Wechsel der Gegend betrachten. - Nach kurzer Fahrt langte ich in Walsrode an und da ich vor der Abfahrt einen Imbiß zu mir genommen hatte, so lag für mich kein „innerer Grund“ vor, sofort das Hotel aufzusuchen. Gemächlich schlenderte ich vom Bahnhofe zur Stadt. Ich fand das Pflaster lange nicht so „spitzig und holperig“, wie August Freudenthal es in seinen 1890 erschienen „Haidefahrten“ beschreibt; viele Straßen haben sehr gute Trottoire. Das Weihnachtsfest machte sich recht bemerkbar; alle Augenblicke begegnete ich Eltern, die mit schweren Paketen heimgingen, und die Ladenfenster zeigten schön geordnete Ausstellungen. Die Bewohner bewiesen sich mir gegenüber liebenswürdiger, als ich es wollte; denn als ich an die Böhmebrücke gelehnt stand und mir von dem murmelnden Wasser die Sagen und Geschichten von der Stiftung des Klosters Walsrode erzählen ließ, trat ein Bürger mit der theilnehmenden Frage an mich heran: „Ist Ihnen schlecht?“ Ich verneinte lachend, wir kamen in ein Gespräch und ich begleite den Theilnahmsvollen zum Abendschoppen, wo bei Walsroder Bräu und Gesprächen über Geschäfte, Viehpreise, Witterung und allerhand Stadtvorkommnisse eine Stunde bald hinging. Gegen neun Uhr suchte ich das Hotel „Zum Kronprinzen“, schlechtweg nach dem Besitzer „Julius Müller“ genannt, auf, das mir in Hannover und Visselhövede sehr empfohlen war. Ich traf es hier ausgezeichnet: denn nach dem Abendessen wurde ich mit mehreren Herren, darunter auch dem jetzigen Bürgermeister Brammer, bekannt, die mir freundlich alles mittheilten, was ich über Walsrode und Umgebung zu wissen begehrte. Wirth und Wirthstöchterlein versahen mich auch mit der Ortsliteratur, der Festschrift zur 900jährigen Stiftungsfeier des Klosters und 3 Heften der reizenden Volksschilderungen „Allerlei Leute“ von dem vorvorigen Bürgermeister Fr. Grütter, welcher ein eifriges Mitglied des „Historischen Vereins für Niedersachsen“ und weit und breit im Loingo wohl der in der Geschichte der Gegend bewandertste Mann ist. Zu meinem Bedauern mußte ich erfahren, daß der tüchtige Forscher augenblicklich krank sei und so mußte ich auf das Vergnügen verzichten, ihn kennen zu lernen. Aber es wurde ziemlich spät, ehe ich in das Bett kam, denn die plattdeutschen Schwänke und Anekdoten, welche der alte Herr gesammelt hatte, ließen mich gar nicht los und noch bis in meine Träume verfolgten mich die bideren, komischen Gestalten, welche der Fritz Reuter des Loingo der Nachwelt zur Unterhaltung und zum ernsten Sprachstudium überliefert hat. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen galt mein erster Gang der rühmlichst bekannten „Eckernworth“, Walsrodes herrlichem Stadtwalde, der unweit meines Hotels an der Verdener Chaussee liegt und sich mit Hebungen und Senkungen an den Fuldewiesen entlang zieht. Gut erhaltene Wege und eine geräumige Wirthschaft machen ihn im Sommer zu einem gesuchten Ausflugsorte der Bremer und Hannoverschen Sommerfrischler. Das Schützenhaus und ein Jahn-Denkmal unterbrechen die schönen Baumbestände, und mehrere sprudelnde Quellen, deren eine springbrunnenartig emporsteigt, beleben den prächtigen Mischwald. Es war ein frischer, sonniger Morgen. In den Erlen und Birken, an den Wiesen tummelten sich nordische Finken mit leisem Gezwitscher, Maschinengeräush ertönte aus der im Thale liegenden Stadt, die bereiften Bäume glitzerten blank im Sonnenlicht und in dem flachen Wasser der überschwemmten Fuldewiesen wateten schwarze Krähen. Am Rande des Waldes liegt eine Ziegelei, deren tiefe, mit Gesträuch bewachsene Thongrube, von langer Holzbrücke hoch überbaut, fast romantisch wirken, ebenso wie einige mit tiefgrünem Moose überwachsene Strohdächer, die aber von Jahr zu Jahr mehr verschwinden. Von der Eckernworth wanderte ich den Hügel hinunter der Stadt wieder zu, um mir die Industrie derselben anzusehen, die für einen Ort von 3 000 Einwohnern hoch entwickelt ist. Die Stadt bietet fast gar keine älteren Bauwerke mehr, da 1757 ein furchtbares Großfeuer den ganzen Ort niederfegte und nur das Kloster, die Kirche und das Pfarramt stehen ließ. Die Häuser, meist ein- oder zweistöckig, sehen aber alle schmuck aus und die Straßen sind reinlich, wie es in einer Ackerbürgerstadt selten ist. Die größte Industrie, die Pulverfabrik von Wolff & Co., wohl das bedeutendste derartige Etablissement in ganz Deutschland, liegt nicht im Orte selber, sondern in dem benachbarten Bomlitz; in der Stadt selber besitzt die Firma eine Fabrik, wo die Schachteln, Tonnen, Flaschen und Büchsen für den Versand ihres gefährlichen Fabrikats hergestellt werden. Sehr bedeutend ist auch die an der Böhme gelegene Lohgerberei von Rothe, kein Kleinbetrieb, sondern eine moderne Fabrik. Die Wagenfabrik von Manecke hat weit und breit einen ausgezeichneten Ruf, ebenso die Sägenfabrik von Meyer & Söhne, und die unter Volkmanns’s Leitung stehende Holzfabrik von Hesse u. Co. liefert Tonnen und die Sticken für die Streichholzindustrie weithinaus und ist von großer Bedeutung. Der Zimmermeister Schulz besitzt eine große Sägemühle, der Bürgermeister Karl Brammer eine Brauerei, und da die Stadt große Waldungen, einen bei guter Bearbeitung fruchtbaren Boden, eine fleißige energische Bevölkerung, gute Bahnverbindung mit Bremen und Hannover und demnächst auch noch mit Fallingbostel-Soltau und vortreffliche Chausseeverbindungen mit den Nachbarorten hat und über die Wasserkräfte der Fulde und Böhme verfügt, so ist ihr noch ein bedeutender Aufschwung zu prophezeien, der ihr den Ausfall ersetzen wird, welches das Jahr 1866 brachte. Die Hannoversche Königsfamilie nahm nämlich jedes Jahr auf 6 Wochen in Walsrode Aufenthalt und brachte der Stadt manchen Gewinn; Fr. Grütter erzählt in seinen „Allerlei Leuten“ manchen lustigen Schwank, welcher die Leutseligkeit des damaligen Herrschers und die Treuherzigkeit der Bewohner in ein schönes Licht setzt. Erwähnenswerth ist noch die starke Ziegenzucht, die in Walsrode gepflegt wird: nicht weniger wie 700 der vierbeinigen Stotterer sollen dort vorhanden sein und es ist ein gutes Zeichen für den geistigen Fortschritt der in dieser Beziehung sonst so hartnäckigen niedersächsischen Bevölkerung, daß die größte Zahl davon in die Versicherung eingetragen ist. In Walsrode befindet sich auch das Amtsgericht und das Kreiskrankenhaus, während das Landrathsamt in Fallingbostel sich befindet. Einen bedeutenden Exportartikel bilden weißgegerbte Haidschnuckenfelle, die als Fußteppiche sehr beliebt sind und weit über Deutschland hinaus gehen. So ist das moderne Walsrode, eine aufstrebende Ackerbürgerstadt mit bedeutender Industrie, eine Stadt, die eine Zukunft hat und das Motto wohl verdient, welches ich an die Spitze dieser Plauderei gesetzt habe. Von dem alten Walsrode ist nur wenig übriggeblieben. Um mir das Kloster anzusehen, wanderte ich dem Kirchplatze zu, unter dessen hohen Bäumen die Kinderwelt sich munter tummelte, denn es war gerade Schulpause. Vor dem 1818 erbauten Schulhause steht ein zierliches schlankes, gußeisernes Denkmal, errichtet 1865 zum Andenken an die 1863 in Walsrode erfolgte Großjährigkeitserklärung des Kronprinzen Ernst August von Hannover, wie die Inschrift unter dem Brustbilde König Georgs V. besagt. Hinter und neben der Stadtkirche versteckt liegen die Klostergebäude nebst Friedhof und Garten, idyllisch inmitten epheuberankter, hoher Bäume gelegen. Ich trat durch das breite Thor in den Hofraum ein. Längere Zeit sah ich keine Menschenseele, nur hinter einem weinberankten Fenster zur Linken saß eine ältere Klosterdame und schaute lächelnd der bunten Kohlmeise zu, welche mit lustigem Lockton an den Markknochen auf dem Fensterbrettchen berumhackte. Ein rotbäckiges Mädchen, welches in einem der Nebengebäude die Fenster putzte, zeigte mir die Wohnung des Klosterwärters und dieser holte den mächtigen Schlüsselbund, um mir die Klosterkirche zu zeigen. Wer sich über die Geschichte des Klosters informieren will, den verweise ich auf Fr. Grütters Schriftchen. Ich will nur erwähnen, daß das Kloster 1482 abbrannte, und bis zur Reformation Benediktinerinnen beherbergte, später aber in ein Stift für unverheirathete Damen aus dem Loingo umgewandelt wurde. Mein Führer leitete mich durch den geräumigen Klosterkorridor, dem glatte Fliesen ein solides Ansehen geben und in dessen Seiten die Eingänge zu den Wohnungen der Chanoinessen einmünden, wie die Täfelchen mit altadeligen Namen und goldenen Kronen mir zeigten. Dann stiegen wir eine kleine Treppe empor und der Wärter öffnete die Thür zum Nonnenchor und ließ mich in die freundliche Kapelle eintreten. Was mir zuerst blendend in die Augen fiel, das waren die wahrhaft herrlichen, alten Glasmalereien in den Altarfenstern, Christus am Kreuze, Johannes den Jünger und Maria darstellend; das Fenster links davon zeigt den Schutzpatron des Klosters, Johannes den Täufer, das rechte einen Abt. 1812 hatten die Franzosen die wunderbaren Glasgemälde bereits herausgebrochen und wollten sie nach Paris schaffen, doch gelang es dem Patriotismus der Bürger, sie der Stadt zu bewahren. Auf dem Altar fällt jedem Besucher eine aus einem Eichenblocke geschnitzte, bunt bemalte und vergoldete Darstellung des Abendmahles Christi mit den Jüngern auf, kein großes Kunstwerk, aber ein interessantes altes Stück, das ein kunstfertiger Schäfer bei seiner einsamen Arbeit auf weiter Haide mit frommer Liebe schnitzte und dem Kloster verehrte. Die Glasfenster zur Rechten und die Wände schmücken Wappen der Aebtissinnen des Klosters und mehrere Oelgemälde zeigen frühere Oberinnen des Klosters und auch die jetzige. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit des Klosters ist aber eine Holzstatue ihres Stifters, des Grafen Walo, welcher auf gothischem Sockel hoch über dem Stuhle der Aebtissin thront. Das Bildwerk trägt im linken Arme das Modell eines Kirchleins, während die Rechte ein Schwert hält, dessen Koppel nach alter Manier um die Scheide geschlungen ist. Eine Wappentafel unter der Bildsäule trägt die Aufschrift: „Illustris princeps Walo de
Anholt Comes in Ascania dominus in
Bernborg Fundator hujus
monastery Anno
986.“ Nach Grütter gab es aber gar keinen anhaltinischen Grafen dieses Namens und der Forscher beweist, daß der Stifter aus dem Loingo stammte. Das Bild selbst ist wahrscheinlich auch erst nach dem Brande von 1482 entstanden. An der gegenüberliegenden Wand, deren Fenster einen Einblick in die Stadtkirche gestatten, hängt ein eigenthümlicher Reliquienschrank mit der Darstellung der Taufe Christi. Nach der Besichtigung der Klosterkirche wurde es Zeit für mich zu gehen, denn den Nachmittag hatte ich dazu bestimmt, einen Heidebauern aufzusuchen, den ich am Abend vorher kennenlernte, und der mich zum Schlachtefest eingeladen hatte. Hermann Löns (Aus: Fritz Klein, Das neue Hermann-Löns-Brevier, Landbuch-Verlag 1986, Herausgeber: Löns-Verband) Niedersachsentag 2002 des Nds. Heimatbundes (NHB)Der Niedersachsentag des Jahres 2002, der vom 12. bis 14. April in Bremervörde stattfinden wird, steht unter dem Motto „Hundert Jahre Niedersachsentag“. Den ersten Niedersachsentag veranstaltete der Heimatbund Niedersachsen am 3. und 4. Oktober 1902 in Hannover. „Anregend, vorarbeitend und werbend“ aufzutreten, war sein Ziel. Als ein geeignetes Mittel, diesem näher zu kommen sah er die Veranstaltung eines Niedersachsentages an. Für den Niedersachsentag 2002 ist u.a.
folgendes Programm vorgesehen: Am Freitag, dem 12. April, wird um 15.00 Uhr
die
Mitglieder-versammlung sein. Am Sonnabend, dem 13. April, findet um 11.00
Uhr die
Festversammlung mit der Überreichung der ROTEN und der WEISSEN Mappe statt.
Der
Sonnabendnachmittag steht im Zeichen der Vortrags- und
Diskussionsveranstaltung
„Aufgaben, Möglichkeiten und Leistungen der Heimatvereine
heute“, die
eingeleitet wird durch den Kurzvortrag „100 Jahre
Niedersachsentag“ des
NHB-Präsidenten Geza Heinrich Sohnrey über „Swaantje Swantenius“
1934 hatte Heinrich Sohnrey seine Lebenserinnerungen unter dem Titel „Zwischen Dorn und Korn“ herausgegeben. Auf den Seiten 164 bis 169 schrieb er über Swaantje Swantenius eine Abhandlung, die auf der nächsten Seite abgedruckt ist. Es gibt auch ein Heinrich-Sohnrey-Archiv. Es wurde auf Betreiben der am 18. Juni 1949 in Hann. Münden gegründeten Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft eingerichtet und ist gleichzeitig eine Erinnerungsstätte an Heinrich Sohnrey, dem Volkskundler, Schriftsteller, Verleger und Sozialreformer. Die Universität Göttingen ernannte ihn 1934 zu ihrem Ehrenmitglied. Am 26. Januar 1948 starb Heinrich Sohnrey in
Neuhaus
im Solling, wo er nach Verlust seiner gesamten Habe durch die Bombenangriffe
auf Berlin ein bescheidenes Unterkommen gefunden hatte. Im Januar 1949 wurde
er
umgebettet und fand seine letzte Ruhestätte neben der Kirche seines
Heimatdorfes Jühnde.
Geza
Swaantje SwanteniusSwaantje Swantenius, die weibliche Hauptgestalt des viel umstrittenen Romans „Das zweite Gesicht“ von Hermann Löns, ist kein Phantasiegebilde, sondern eine blutwarme Gestalt aus dem Lebenskreise des Dichters, die noch heute (Anmerkung: 1934) unter den Lebenden weilt und unter ihrem wirklichen Namen vielen Lesern bekannt ist. Es gab allerhand Leute, die ein gewisses
Zweifeln,
Augenzwinkern und Achselzucken nicht unterdrücken konnten, wenn sie von
Hermann
Löns und den Frauen redeten, den Frauen, die mit ihm in engerer Verbindung
standen. Es wäre keine ungerupft davon gekommen, wollte man versichern
können.
Das habe auch ich des öfteren, besonders in Hannover und Celle sagen hören,
wenn von Hermann Löns und seiner Swaantje geredet wurde. Und dieselben Leute
gebärdeten sich dann oft wieder als die wahren
Gralshüter. Denn als Swaantje, um jenen falschen Annahmen den
Boden zu entziehen, das Büchlein „Hermann Löns und die Swaantje“
veröffentlicht
hatte, ging das Reden und Raunen in einzelnen Fällen im Gegensatz zu der
großen
Anzahl lebhaft anerkennender und rühmender Urteile in übles Kritisieren,
Bezweifeln und Schimpfen, stellenweise gar in schlimmste Verleumdungen über.
Man sah die zwingenden Gründe, die Swaantje veranlaßt hatten, ihre
Erinnerungen
niederzuschreiben, als nichtigen Vorwand an, hielt ihr nichts zugute und
überhörte beharrlich, daß es sich hier durchaus um die Klärung und
Außerkraftsetzung jener schleichenden Gerüchte, die ihre Frauenehre
antasteten,
also um einen notwendigen Selbstschutz handelte. Man warf dem Urbilde der
Swaantje vielmehr vor, sie hätte sich mit dem Buche in Szene setzen, hätte
die
Konjunktur ausnutzen, hätte mit ihren Erinnerungen an den einstigen Freund
ein
Geschäft machen wollen. Ein schweres Unrecht ist damit der Verfasserin
des
Büchleins zugefügt worden. Vielleicht kann nur ich, der ich an der Entstehung des Büchleins unmittelbar beteiligt war, die völlige Aufklärung geben, die hier notwendig ist, aber bisher leider unterblieb. Ich kenne das Urbild der Swaantje, einer in
strengen
Lebensanschauungen erzogenen Pastorentochter aus der Lüneburger Heide, aus
mehrjähriger Freundschaft und zweifelte nie im geringsten an der völligen
Reinheit und Zuverlässigkeit ihres Charakters. Sie war so, wie sie war, das
außerordentliche Frauenproblem für Hermann Löns geworden, der an ihr
menschlich
scheiterte, um dichterisch durch sie zu gewinnen. Daß hier etwas Nachdrückliches geschehen müsse,
um
allem weiteren Nachraunen, allem argwöhnischen oder leichtfertigen Getuschel
ein für allemal den Garaus zu machen, lag denn doch auf der Hand. Die
Swaantje,
so sagte ich ihr auf Grund unserer freundschaftlichen Beziehungen, wäre es
sich
und dem Andenken des genialen Freundes schuldig, ihr Verhältnis zu dem
Dichter,
wie es im „Zweiten Gesicht“ dargestellt sei, selbst einmal in
aller Treue zu
schildern. Sie sah mich betroffen an, konnte den Gedanken erst nicht recht
fassen, und wir rieten lange hin und her. Swaantje vermochte sich in der Tat nur schwer in
den
Gedanken hineinzufinden, die ihr Seelenleben so nahe berührenden Vorgänge
der
Vergangenheit, wenn auch nur vor einem engeren Kreise aufzurollen. Indes sah
sie allmählich doch die Notwendigkeit ein und entschloß sich, wenn auch
immer
noch im Ringen mit sich selbst, ihre Erinnerungen getreu nach dem Leben
niederzuschreiben. Aber ein literarisches Werk für die breite Öffentlichkeit
zu
schaffen, kam uns zunächst gar nicht in den Sinn. Lediglich darum sollte es
sich handeln, ein unbedingt zuverlässiges, beschworenes Quellenmaterial zur
Beurteilung des fraglichen Verhältnisses
bereitzustellen. Fast ein halbes Jahr verging, ehe Swaantje mir
mitteilen konnte, daß sie mit der Arbeit fertig sei und sich nun wie von
einem
Alp befreit fühle. Gelegentlich unseres erneuten Zusammenseins auf dem
Niedersachsentage in Hannover (Herbst 1920) las sie mir dann in einem Zimmer
des Christlichen Hospizes das Manuskript vor und war danach so ergriffen,
daß
sie wie erschöpft zusammenbrach. Die Vergangenheit stand da mit weißem,
klarem
Gesicht. Ich selbst war von dem dichterischen Wurf und der
Darstellung so gepackt, daß mir nun blitzartig der Gedanke kam, das dürfe
nicht
nur für einen kleinen Kreis von Freunden geschrieben sein; es müsse die
Gestalt
eines Büchleins annehmen, das nachhaltiger als alles andere für die
Unantastbarkeit ihres Lebens zu zeugen vermöchte. Swaantje war im ersten Augenblicke geradezu
erschrocken, als ich ihr diesen Vorschlag machte, und es bedurfte noch
längeren
Überlegens, bis der Gedanke, aus der Niederschrift ein Buch zu machen, bei
ihr
Fuß gefaßt hatte. Wir gingen das Manuskript noch einmal durch, sie merzte
einzelne Stellen aus, die man vielleicht als „sensationell“
hätte auffassen
können, und machte das Werk druckfertig. Die Deutsche Landbuchhandlung in Berlin übernahm
den
Verlag, und so gelangte das einzigartige Bekenntnis in die Öffentlichkeit.
Noch
einmal: nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum
Zweck. In einem Briefe an die ihr nahe verwandte zweite
Frau von Hermann Löns, der dem Büchlein vorangestellt ist, spricht sich
Swaantje über den Anlaß der Veröffentlichung wie folgt
aus: Liebe
Grete! Ich möchte
nicht,
daß Du Dich befremdet fühlst, wenn Du das Buch in der Hand hältst. So laß
mich
Dir sagen, wie es kommt, daß ich trotz schweren inneren Kampfes mich dazu
entschlossen
habe, die Erlaubnis zur Veröffentlichung dieser Erinnerungsblätter zu geben.
Ich dachte bis dahin nicht daran, aus der Stille herauszutreten. Erst die
vielen unsinnigen Märchen, die in den Nekrologen über die Frauen um Hermann
Löns und in dem Raunen über Swaantje verbreitet wurden, rüttelten mich auf.
Du
kannst diese Empfindungen, die mich jetzt veranlassen, die wirkliche
Swaantje
sprechen zu lassen, am besten verstehen, denn Du allein weißt, wie schwer
jene
Zeit war. Vielleicht wird das Buch auch für einen späteren Löns-Biographen
als
strengsachliches und der Wahrheit entsprechendes Material wertvoll sein, und
ich möchte Dich bitten, daß auch Du in diesem Lichte die Darstellung
betrachtest. Swaantje. Auch Bücher, ob groß, ob klein, haben ihre Schicksale oder vielmehr ihre Erlebnisse. Hermann Löns, der auf dem Schlachtfelde gefallene Dichter, war dazumal gerade in aller Munde, und so begreift man, daß das kleine Buch mit dem Titel „Hermann Löns und die Swaantje“, das alles Sensationelle vermeiden wollte, dann doch beinahe wie eine Sensation wirkte und ebenfalls bald in aller Munde war. Ja, das im November 1920 erschienene Büchlein war geraume Zeit, wie die Verlagsziffer zeigt, das meistgelesene Buch der Nachkriegszeit. Erreichte es doch innerhalb von Jahr und Tag eine Auflage von weit über hunderttausend. Eine Welle von Begeisterung schlug hinter ihm her. Nicht nur in allen Zeitungen und Zeitschriften sprach sie sich aus, auch unzählige Briefe, wie sie der Verfasserin und dem Verlage zugingen, zeugten von der außerordentlich tiefen Wirkung, die das kleine Werk bei seinen Lesern ausgelöst hatte. „Die Tiefe und die Innigkeit des Erlebens“, so schrieb z.B. das „Literarische Echo“, „verbunden mit gestaltendem Können, geben dem Bekenntnisse eine ergreifende Unmittelbarkeit.“ Den oben erwähnten „Gralshütern“ und
anderen
gewissen Leuten war übrigens nicht nur das Büchlein an und für sich, sondern
auch der große Erfolg des kleinen Werkes zum Stein des Anstoßes geworden,
wie
aus einer besonderen Gegenschrift grell
hervorleuchete. Swaantje Swantenius hat die begeisterten
Zuschriften
mit stiller Freude entgegengenommen und die daneben einlaufenden Bosheiten
still abgeschüttelt, ohne sich öffentlich irgendwie dagegen zu
wenden. Möge dieser Versuch einer Klarstellung für sich
sprechen! Heinrich Sohnrey > Vorstellung der neu
gewählten Vorstandsmitglieder Rüdiger -
Mirco Nijenhof,
Celler Straße 9, Düshorn, 29664 Walsrode, Tel.
05161/603383, Fax 05161/2262. E-Mail: R.Nijenhof@JU-Loensheide.de, wurde am 24.
Oktober 1977 in Walsrode geboren. Nach der Realschule,
Wirtschaftsschule
und Abitur am Walsroder Gymnasium absolvierte er (Foto
siehe
Heft 3/2001, S. 14) seinen Zivildienst am Walsroder Krankenhaus. Nijenhof
studiert Jura an der Universität Bremen und hat sich für die Fortsetzung
seines
Studiums an der Universität in Hannover beworben. Aus den Lönskreisen Hermann-Löns-Kreis
Lüneburger Heide Programm 2002Veranstaltungen des Hermann-Löns-Kreises Lüneburger Heide23. März
2002
Kommunikationstreffen
mit Reinigung der 15.00
Uhr
Löns-Hütte
im Westenholzer
Bruch
1. Juni
2002 Tagesfahrt zum Kloster Wienhausen Anmeldung erbeten: (05161) 8297 (Fahrgemeinschaften) 30.
Juni 2002 Mahl- und Backtag
in
und an der Westenholzer Mühle
mit Infostand des H.-L.-Kreises. Ausstattung der Mühle durch Wolfgang Doose mit Bildern und Tafeln mit Aussagen von Hermann Löns. Veranstalter: Jürgen Clasen 17. Juli 2002 Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt Walsrode 27.
Juli 2002 Fahrt zum
Plattd.
Theater nach Holtebüttel Anmeldung erbeten: (05161) 8297 (Fahrgemeinschaften) 24. Aug. 2002 Fahrt zum Schäferabend nach Schneverdingen mit Besichtigung des Heidegartens Anmeldung erbeten: (05161) 8297 (Fahrgemeinschaften) 5. Okt. 2002 Jahreshauptversammlung im Hotel Hannover, Walsrode 18.00 Uhr (Beginn mit dem gemeinsamen Essen) 1. Dez. 2002 Adventsnachmittag im Heidemuseum „Rischmannshof“ 15.00 Uhr Walsrode, Anmeldung erbeten: (05161) 8297 ab März 2002 Jeden letzten Mittwoch im Monat ab 19.00 Uhr Lese- und Plauderstunde im Hotel Hannover, Walsrode Alle Mitglieder, Löns-Freunde und Gäste
sind zu den Veranstaltungen herzlich
eingeladen! - Programmänderungen vorbehalten - Wolfgang Doose, 1.
Vorsitzender Neuerscheinungen Buchrezensionen
Neue Schriften überHermann-Löns-Park in Hannover und EilenriedeDas Grünflächenamt der Landeshauptstadt hat zwei neue Informations-broschüren herausgegeben. Die Schrift über den rund 90 ha großen Hermann-Löns-Park, der in den 30er Jahren als „eines der bedeutendsten Gartendenkmale“ Hannovers entstand, stellt diese Anlage vor, die zum einen als typischer Volkspark, zum anderen aber auch als ein Stück idealisierte niedersächsische bäuerliche Landschaft konzipiert wurde. Dazu gehören die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Bauwerke, die in ihm unweit des Annateiches eine neue Heimat fanden: ein niedersächsisches Hallenhaus (die Gaststätte „Alte Mühle“ beherbergend), ein Speicher und die historische, 1701 errichtete Bockwindmühle, die sich ursprünglich auf dem Emmerberge befand. Und daß der Hermann-Löns-Park nicht nur Erholungsrefugium für die Menschen, sondern auch Rückzugsgebiet für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ist, stellt die Broschüre ebenfalls unter Beweis. In noch höherem Maße trifft dies auf die Eilenriede zu. Über 400 Farn- und Blütenpflanzenarten und mehr als 1000 verschiedene Tierarten haben in dem weitläufigen Stadtwald ihr Habitat. Dem nördlichen, zwischen Oststadt, List, Kleefeld und Zoo gelegenen Teil der 650 ha großen Eilenriede widmet sich die zweite aktuelle Schrift des Grünflächenamtes. Die Broschüren „Der Hermann Löns Park“ und „Die Eilenriede - Ausgabe Nord“ haben jeweils einen Umfang von 32 Seiten und sind reichhaltig farbig bebildert. Beide Schriften sind kostenlos im Bürgerbüro Hannover erhältlich oder über das Grünflächenamt (Langensalzastr. 17, 30169 Hannover) anzufordern. Heinz-Siegfried Strelow Klaus Engling: Es singt und klingt Das Buch beinhaltet Texte von Hermann Löns, die Klaus Engling zusammengestellt hat. Die Löns-Gedichte sind von ihm vertont und in Noten gesetzt worden. Das Buch ist hervorragend und wird zum Kauf empfohlen. Geza Klaus
Engling: „Es singt und klingt- Eine Löns-Liederwanderung durch das
Jahr“, 48
Seiten, Erscheinungsjahr 2001, Broschüre, 26 x 18,5 cm, mit Noten zu 20
Gedichten, 1 Foto des Komponisten, 1 Löns-Portrait als Federzeichnung von
Karl
Brauer, Preis: 10 Euro + Versandkosten, Bezug: Klaus Engling, Lange Straße
40
a, 29342 Bockelskamp, Tel. 05149/8337 Internet Einige Artikel dieses Heftes finden Sie auch im
Internet. Schauen Sie doch einmal
unter http://www.walsrode-net.de/
nach.
Seit 1988 hat auch Hankensbüttel in der
Urlaubsregion Heidmark, im Norden des Landkreises Gifhorn, einen Löns-Stein
am
Lönsweg im Ort. Bereits in den 30er Jahren des vorigen
Jahrhunderts
entstand in Hankensbüttel eine Luftwaffensiedlung für die Familien des neu
entstandenen Flugplatzes Repke-Dedelstorf. Ein Weg in dieser Siedlung
erhielt
den Namen „Lönsweg“. Der Lönsweg wurde etwa 1985 verkehrstechnisch
umgestaltet. Ein Teil wurde Einbahnstraße und zur Hälfte des Weges wurde
eine
Verkehrsinsel gebaut. Auf Wunsch der Anlieger wurde die Insel mit Heide
und Wacholder bepflanzt. Ein Findling mit den Initialen „Hermann
Löns“ wurde
gesetzt Die Anlieger verpflichteten sich, die Anlagen kostenlos zu pflegen,
was
bis heute stets mit Erfolg gelang. Mit dem Löns-Stein dokumentiert Hankensbüttel seine Verbundenheit mit Hermann Löns, der hier im Jahre 1912 weilte. In der Nähe wohnte sein Jagdfreund Walter Busse. Nicht weit entfernt steht auch das Löns-Denkmal im Külsen-Moor, geschaffen von Ernst Bührke (1984). Gleich nebenan liegt die Wacholderheide „Heiliger Hain“, den Löns 1912 mehrfach besuchte und beschrieb. Die ganze Region baut auf Kultur, Natur und
Löns. Die Übernachtungszahlen stiegen allein in
Hankensbüttel im Jahr 2000 überproportional auf
130.000. Hans Schönecke Sonstige Jubiläum der Löns-Apotheke in Peine-Edemissen Vom
1.-3.8.2001 konnte die Löns-Apotheke in Peine-Edemissen auf ihr
zwanzigjähriges
Bestehen zurückblicken. Ein Grund zum Feiern, wie Inha-berin, Ulrike
Strohschein-Peters, meinte. Der
Artikelverfasser interessierte sich aber mehr für die Namens-gebung der
Apotheke. Die Lösung war einfach: Vor zehn Jahren zog man in die Lönsstraße
um.
Da lag es nahe, den Zusatz um Löns zu erweitern. Für den Geburtstag war
auch
ein kleines Schaufenster dem Dichter und seiner Heide gewidmet
worden. Zur Verschönerung des renovierten Verkaufsraumes erhielt die aufge-schlossene Inhaberin vom Unterzeichner ein größeres Löns-Bild überreicht und darüber hinaus einen Lebenslauf, so daß Frau Strohschein-Peters künftig noch präziser Auskunft über das Leben und Wirken von Hermann Löns geben kann. Herbert
Baller Neuerscheinungen Bücher „Höret!“ Ausgabe Nr. 18 „Hermann Löns und der
Zeitgeist“ In diesem Jahr hat Ehrenlandrat Wolfgang Buhr die
Festrede am Löns-Grab zum obigen Thema gehalten. Der vollständige Vortrag
ist
als Aus-gabe 18 in der Schriftenreihe „Höret!“ erschienen. Buhr
ging bei seinem
Vortrag auf die aktuelle Diskussion um Hermann Löns in Walsrode ein und
geißelte mit klaren Worten die „zeitgeistige“ Diskussion über
Hermann Löns und
die Abschaffung des Walsroder Beinamens „Die
Hermann-Löns-Stadt“. Wolfgang Doose „Höret!“
Ausgabe 18, Wolfgang Buhr „Hermann Löns und der Zeitgeist“,
2001, DIN
A5-Broschüre, 12 Seiten, Preis 3,- DM zzgl. Versandkosten, ISBN
3-934339-18-2,
erhältlich bei der Geschäftsstelle des
Löns-Verbandes Video Feierstunde 2001 jetzt auf VideoUnter dem Titel „Feierstunde am Lönsgrab im Tietlinger Wacholderhain Walsrode, 2.9.2001“ hat Heinz Rühmann einen Video-Film gedreht, der in Ausschnitte der Feierstunde am Löns-Grab wiedergibt. Festredner war Ehrenlandrat Buhr, der zum Thema „Hermann Löns und der Zeitgeist“ sprach. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Gem. Chor Eintracht Hodenhagen und das Bläserkorps der Jägerschaft Fallingbostel. Die Video-Aufzeichnung ist profihaft, hat eine sehr gute Qualität und wird zum Kauf empfohlen. Bei der Geschäftsstelle sind einige Videos vorrätig. Geza „Feierstunde am Lönsgrab im Tietlinger Wacholderhain Walsrode,
2.9
2001“, Ausschnitte aus der Feierstunde am Löns-Grab
von
Heinz Rühmann, VHS-Video-Kassette, Laufzeit: 33 Min., 30 DM incl.
Versandkosten, zu beziehen bei der Geschäftsstelle des
Löns-Verbandes Verband
der Hermann-Löns-Kreise in
Deutschland und österreich E. V. 1.
Vorsitzende:
Verw.-Angest. i. R. Monika Seidel, Flachsröten 4, 29664 Walsrode, Tel.:
05161/6777, zwei gleichberechtigte 2. Vorsitzende: 2.
Vors.: Buchhändler Harald
Cajka,
Hauptstraße 60 A/14, A-3021 Preßbaum bei Wien, Tel. v. Deutschl.:
0043/2233/52792 oder GSM 0043/664/1822838; 2.
Vors.: Karl-Heinz Beckmann, An der Vogelrute 46-50, 59387
Ascheberg-Herbern, Tel.: 02599/1886, Fax: 02599/7300, Anschrift
der
Geschäftsstelle: Hermann-Löns-Straße 8, 29664 Walsrode Geschäftskonten: Kreissparkasse Walsrode, Nr. 1 341 890 (BLZ 251
523
75) Spendenkonto: Kreissparkasse Walsrode, Nr. 1497551 (BLZ 251 523
75) IMPRESSUM H E R M A N
N
- L Ö N S - B L Ä T T E R ISSN
0935 - 5316 - Druck: J. Gronemann KG, Walsrode
Löns-Mitteilungen I/1998
Zuletzt geändert am: 21.08.2002 |